Eine junge Frau aus einer einkommensschwachen Familie in China namens Huang reiste nach Hongkong, um ein Konzert zu besuchen. Diese Reise, für die sie mehrere Monate gespart hatte, wurde von dem umfangreichen Überwachungssystem der chinesischen Regierung beobachtet. Jetzt sieht sich ihre Familie der Gefahr aus, ihre staatlichen Unterstützungen wegen dieses "Luxuskonsums" zu verlieren.
Überprüfung der Folgen der Reise nach Hongkong
Dieser Vorfall hat in den sozialen Medien Chinas eine breite Diskussion ausgelöst. Nutzer haben die Frage aufgeworfen, ob Empfänger staatlicher Hilfen das Recht haben, sich einige kleine Freuden zu gönnen oder nicht. Diese Angelegenheit erinnert auch an die weitreichenden Dimensionen des Überwachungssystems der chinesischen Regierung, das durch Fortschritte in der künstlichen Intelligenz und die Akzeptanz digitaler Zahlungen verstärkt wurde.
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Laut einem Beitrag auf einer beliebten sozialen Plattform hatte Huang die Kosten für das Konzertticket und die Reise nach Hongkong durch harte Arbeit und das Sammeln von staatlichen Subventionen gedeckt. Diese Reise war 380 Kilometer von ihrem Zuhause in der Provinz Jiangxi entfernt. Dieser Beitrag wurde seitdem gelöscht, aber chinesische Beamte haben bestätigt, dass diese Informationen tatsächlich von einem Verwandten von Huang veröffentlicht wurden.
Familienstatus und Schlussfolgerungen
Die Familie von Huang befindet sich in einem Zustand der "extremen Armut", und die Möglichkeit, staatliche Hilfen zu verlieren, hat sie in eine "verheerende" Lage gebracht. Es ist noch unklar, welches Konzert Huang besuchen wollte, als sie dieses Risiko einging. Für viele K-Pop-Fans in China gilt Hongkong als der nächstgelegene Ort, um Konzerte dieser Musikrichtung zu sehen. In den letzten zehn Jahren hat Peking aufgrund von Handelskonflikten mit Seoul und der Präsenz amerikanischer Waffen in Südkorea ein inoffizielles Verbot für Auftritte koreanischer Künstler im chinesischen Festland verhängt.
Ende August fand in Hongkong ein zweitägiges internationales Musikfestival statt, das Auftritte verschiedener K-Pop-Gruppen, einschließlich bekannter Gruppen wie ALLDAY PROJECT und aespa, umfasste. Am 7. September veröffentlichte die Sozialverwaltungsbehörde in Ganzhou, Provinz Jiangxi, eine offizielle Erklärung auf ihrer Website, in der bekannt gegeben wurde, dass Huang und ihre Familie überprüft werden. Diese Reise hat ein Warnsignal im Überwachungssystem für Empfänger von Mindestsicherungsleistungen ausgelöst.
Während China in den letzten vier Jahrzehnten einen Großteil seiner Bevölkerung aus der Armut befreien konnte, sind laut offiziellen Statistiken immer noch etwa 40 Millionen Menschen von staatlichen Subventionen abhängig. Nach den Richtlinien von Ganzhou kann jeder, dessen Einkommen in einem Haushalt unter der festgelegten Schwelle für staatliche Hilfen liegt, 1.005 Yuan pro Monat erhalten, was etwa 150 Dollar entspricht.
Dieser Fall ist so umstritten geworden, dass auch die staatlichen Medien Chinas sich zu Wort gemeldet haben. Die Volkszeitung (People’s Daily) schrieb letzte Woche in einem Kommentar, dass "natürlich die angemessene Freiheit, Geld auszugeben, respektiert werden sollte, aber diese Freiheit hat ihre Grenzen, und Personen, die öffentliche Hilfe erhalten, sind verpflichtet, mehr Regeln zu befolgen." Die Regierung ist der Ansicht, dass die Lebensunterstützungen grundlegend sind, um die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Transport zu decken, und die Reise nach Hongkong, um ein Konzert zu besuchen, wird als eine Form von teurer Unterhaltung angesehen.
Diese Online-Diskussionen auf der sozialen Plattform Weibo haben über 120 Millionen Aufrufe erhalten. Einige Nutzer haben geäußert, dass der Verlust der staatlichen Unterstützung für diese Familie "unfair" wäre. Ein Nutzer fragte: "Bedeutet das, dass Armut bedeutet, dass man sich nicht an seinen Lieblingsdingen erfreuen darf?" Während andere weniger positive Ansichten haben und kritisierten, dass "seine Familie in so einer Notlage ist und er anstatt das Geld, das er verdient, für sich selbst denkt?"
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