Am Rande des BRICS-Gipfels betonte Cyril Ramaphosa, der Präsident von Südafrika, die Notwendigkeit, eine neue Ära in den wirtschaftlichen Beziehungen zu Indien zu schaffen. Er forderte eine Stärkung der Investitions- und Handelspartnerschaften und prüfte die vorhandenen Möglichkeiten in den Bereichen Infrastruktur, kritische Mineralien, Energie und digitale Innovation.
Große Chancen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit
Ramaphosa wies in seiner Rede auf die potenziellen Fähigkeiten beider Länder im Bereich der nachhaltigen Entwicklung hin. Er bemerkte, dass Indien als eine der größten Volkswirtschaften der Welt mehr Zusammenarbeit mit Südafrika im Bereich von Infrastrukturprojekten und Energieversorgung schaffen kann. Diese Kooperationen könnten beiden Ländern zugutekommen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum beitragen.
Aufmerksamkeit für Mineralien und digitale Innovation
Der Präsident von Südafrika wies auch auf die Bedeutung kritischer Mineralien hin und erklärte, dass die Zusammenarbeit in diesem Bereich zur Deckung der globalen Bedürfnisse und zur Verbesserung des Technologiestandards in beiden Ländern führen kann. Er forderte Indien auf, auch im Bereich der digitalen Innovation intensivere Kooperationen einzugehen und Erfahrungen in diesem Bereich auszutauschen.
Laut Ramaphosa könnte die Schaffung einer starken und nachhaltigen Partnerschaft zwischen Südafrika und Indien als ein Modell für globale Zusammenarbeit dienen und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage beider Länder beitragen. Er ist der Überzeugung, dass die Zeit gekommen ist, dass beide Länder ihre Kapazitäten nutzen, um näher zusammenzurücken.



