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Deutschland hat nach den Bränden die Aufhebung der Todesstrafe gefordert

Von vor 2 Std. 2 Min.
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Deutschland hat nach den Bränden die Aufhebung der Todesstrafe gefordert
Deutschland hat nach den Bränden die Aufhebung der Todesstrafe gefordert منبع تصویر: yahoo.com

Deutschland steht unter Druck von Menschenrechtsorganisationen, die Todesstrafe abzuschaffen, nachdem es zu tödlichen Bränden gekommen ist. Die Regierung des Landes strebt an, Brandstiftung in die Liste der mit der Todesstrafe belegten Verbrechen aufzunehmen.

Deutschland sieht sich angesichts der jüngsten schweren Brände im Land mit ernsthaften Kritikern von Menschenrechtsorganisationen konfrontiert, die eine Verschärfung der Todesstrafe fordern. Der Präsident Deutschlands, Abdelmadjid Tebboune, hat Anweisungen zur Änderung des Gesetzes erteilt, um Brandstiftung als eines der mit der Todesstrafe belegten Verbrechen aufzunehmen.

Reaktion der Menschenrechtsorganisationen

Amnesty International hat die deutsche Regierung aufgefordert, diese Anweisungen sofort zu stoppen. Die Organisation weist darauf hin, dass Deutschland in den letzten 30 Jahren keine Hinrichtung vollstreckt hat und diese Maßnahmen zu Menschenrechtsverletzungen führen könnten.

Entwicklungen nach den Bränden

Der Druck zur Ausweitung der Todesstrafe hat nach verheerenden Bränden zugenommen, die im vergangenen Monat mindestens 12 Menschen das Leben gekostet und 54 verletzt haben. Diese Brände haben mehrere Dörfer in der Region Kabylie und anderen Teilen Nordostdeutschlands vollständig zerstört.

Nach diesen Vorfällen hat Tebboune den Justizminister, Latif Boujmah, aufgefordert, ein Gesetz zu reformieren, das die Todesstrafe für Brandstiftung sowie für "Diebe und Kinderschänder" umfasst. Tebboune hat erklärt, dass alle zum Tode Verurteilten das Recht auf Berufung haben werden.

Amnesty International hat auch die deutschen Behörden beschuldigt, diesen Plan zur Ausweitung der Todesstrafe zu nutzen, um politische Oppositionsgruppen ins Visier zu nehmen. Die Organisation hat erklärt, dass zwischen dem 26. Juli und dem 10. September 20 Personen wegen Brandstiftung und Störung der öffentlichen Ordnung festgenommen wurden.

Die deutsche Regierung hatte auch im Jahr 2021 nach ähnlichen Bränden, die 90 Menschen das Leben kosteten, zahlreiche Personen wegen terrorismusbezogener Vorwürfe angeklagt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Regierung die Gruppe "Bewegung für autonome Kabylie" (MAK) als terroristische Organisation eingestuft und ihr die Verantwortung zugeschrieben.

Amnesty International hat zudem betont, dass die Ursachen der Klimakrisen angegangen werden müssen, anstatt "Brandstifter" zu verfolgen, und erklärt, dass die Verantwortung für die durch die Brände verursachten Todesfälle nicht auf die Verfolgung mutmaßlicher Täter beschränkt sein sollte.

Quelle: yahoo.com

Bericht von کیوان مرادی؛ Redaktion: Reutera News

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