Die Europäische Union wird alle verfügbaren Mittel nutzen, um ihr Handelsdefizit mit China zu reduzieren, das laut Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, zu einer "unerträglichen" Situation geworden ist. Das Handelsdefizit erreichte im vergangenen Jahr 1 Milliarde Euro (entspricht 1,15 Milliarden Dollar) pro Tag, was tiefgreifende Besorgnis unter den europäischen Führern ausgelöst hat.
Die Auswirkungen des Handelsdefizits auf die europäische Wirtschaft
Ursula von der Leyen betonte in ihrer Rede im Europäischen Parlament, dass dieses wirtschaftliche Ungleichgewicht einen Punkt erreicht hat, an dem Europa einen "zweiten Schock aus China" durch Deindustrialisierungsprozesse erlebt. Dieses Handelsdefizit schadet nicht nur der europäischen Wirtschaft, sondern führt auch zu Arbeitsplatzverlusten und einem Rückgang der Inlandsproduktion.
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Die Führer der Europäischen Union hatten im Juni die Europäische Kommission aufgefordert, greifbare Ergebnisse aus den Gesprächen mit China zu erzielen und sicherzustellen, dass dieser Block über alle notwendigen Mittel verfügt, um seine Interessen zu verteidigen. Maros Sefcovic, der Handelskommissar der EU, der die Verhandlungen leitet, hat ebenfalls erklärt, dass es sein Ziel ist, bis Oktober greifbare Ergebnisse zu erzielen.
Vorschläge und zukünftige Maßnahmen
In ihrer Rede wies von der Leyen auf die Abhängigkeit der Europäischen Union von China für viele wichtige Mineralien, insbesondere Seltene Erden, hin. Sie stellte klar, dass "wir sofort handeln und unsere Bestände erhöhen müssen". Zu diesem Zweck plant die Europäische Union die Gründung eines neuen europäischen Unternehmens für kritische Rohstoffe, das diesem Block helfen soll, das zu beschaffen und zu lagern, was er benötigt.
Von der Leyen stellte auch fest: "Lassen Sie uns klar sein: Wir werden alle verfügbaren Mittel nutzen, um unsere Beziehungen zu modifizieren. Worte sind gut, aber Taten sind besser." Diese Äußerungen spiegeln den ernsthaften Willen der Europäischen Union wider, die aktuelle Situation zu ändern und ihre wirtschaftlichen Bedingungen gegenüber China zu verbessern.
Schließlich könnte diese Maßnahme zu erheblichen Veränderungen in der Art und Weise führen, wie die Europäische Union mit China handelt und wirtschaftliche Beziehungen pflegt, und neue Perspektiven für wirtschaftliche und handelsbezogene Kooperationen in der Zukunft schaffen.
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