Mexikanische Beamte entdeckten Anfang September 2026 eine Kryptowährungs-Mine mit 300 Grafikeinheiten (GPU) in der Nähe von Tlaola, einer kleinen Gemeinde in den Sierra Norte Bergen im Bundesstaat Puebla. Diese Mine arbeitete rund um die Uhr mit dem ständigen Geräusch von Transformatoren und Kühllüftern und nutzte wahrscheinlich gestohlenes Strom vom Wasserkraftwerk.
Gemeinsame Operation und Entdeckungen
Eine gemeinsame Operation zwischen der mexikanischen Bundesstaatsanwaltschaft (FGR), der Marine (SEMAR) und dem Ministerium für Sicherheit des Bundesstaates Puebla (SSP) führte zur Beschlagnahme dieser Vermögenswerte und zur Schließung dieser Einrichtung. Die Beamten entdeckten in dieser Operation 300 GPUs, 80 Mittelspannungsterminals und acht Satellitenschüsseln, die alle dazu bestimmt waren, mit Millionen anderer Geräte um die Lösung von Rätseln und die Produktion wertvoller digitaler Münzen zu konkurrieren.
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Die Ermittlungen prüfen, ob die Betreiber dieser Mine Strom vom Wasserkraftwerk Nuevo Necaxa gestohlen haben. Es wurde keine spezifische Kartellgruppe als Betreiber dieser Mine identifiziert, aber die Beamten beschrieben diese Operation als Infrastruktur im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, und die Ermittlungen in diesem Bereich dauern an.
Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen
Die Entdeckung dieser Kryptowährungs-Mine ist nicht nur eine begrenzte Operation, sondern hat auch weitreichendere wirtschaftliche Auswirkungen. Ein Cybersicherheitsunternehmen berichtete, dass die Nutzung von Kryptowährungen zur Geldwäsche in Mexiko im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 55,8 Prozent gestiegen ist. Verschiedene Gruppen, darunter das Sinaloa-Kartell und CJNG, nutzen Kryptowährungen wie Bitcoin und Monero, um ihre Gelder zu transferieren.
Laut Schätzungen der Vereinten Nationen und der DEA könnte die Geldwäsche mit Kryptowährungen, die mit Kartellen in Verbindung steht, bis zu 25 Milliarden Dollar pro Jahr betragen. Berichten von Chainalysis zufolge erreichte das Volumen illegaler Kryptowährungen weltweit im Jahr 2025 154 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 162 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Kryptowährungs-Mining ist in Mexiko nicht illegal, aber die strafrechtliche Verfolgung hängt von der Nachweisführung über Stromdiebstahl, Geldwäsche oder Verbindungen zur organisierten Kriminalität ab. Diese Ausrüstungen sind leicht transportierbar, und Analysten schlagen vor, dass eine geschlossene Mine schnell nach einer Operation wieder in Betrieb genommen werden kann.
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