Japan und die USA prüfen den Bau einer Halbleiterproduktionsfabrik in den Vereinigten Staaten, die Teil des 550 Milliarden Dollar schweren Investitionsprogramms Japans zur Erleichterung von Zollvereinbarungen ist. Dieses Projekt wird voraussichtlich zwischen 2 Billionen und 3 Billionen Yen (entspricht 12,67 bis 19,01 Milliarden Dollar) kosten und zielt darauf ab, den Bereich der mit den japanischen Zöllen verbundenen Investitionen zu erweitern, der bisher ausschließlich auf Energieprojekte konzentriert war.
Details der Verhandlungen und Investitionen
Nach vorliegenden Informationen hat die USA erstmals das Chipproduktionsprojekt mit Japan angesprochen, und die Beamten beider Länder prüfen, wie sich diese Investition rentieren lässt und andere damit verbundene Fragen. Arbeitssitzungen fanden an den Montagen und Dienstagen (14. und 15. September 2026) statt.
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Gemäß diesem Vorschlag wird das amerikanische Unternehmen GlobalFoundries, das sich mit der Produktion von Vertrags-Chips beschäftigt, für den Betrieb dieser neuen Fabrik verantwortlich sein, die voraussichtlich logische Halbleiter produzieren wird.
Aktuelle Entwicklungen im Bereich Investitionen in Japan
Diese Verhandlungen erfolgen im Zuge einer breiten Welle von Investitionstätigkeiten in Japan. Ende letzten Monats kündigten die Speicherchip-Hersteller Kioxia und SanDisk Pläne an, bis 2032 über 31 Milliarden Dollar in diesem Land zu investieren. Diese Unternehmen haben erklärt, dass diese Investition, die von der fortlaufenden Unterstützung der Regierung abhängt, darauf abzielt, "fortschrittliche Technologien bereitzustellen, um den wachsenden Bedürfnissen einer von künstlicher Intelligenz und Daten geprägten Welt gerecht zu werden".
Im Juli kündigte das israelische Unternehmen Tower Semiconductor ebenfalls Pläne zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten in den Bereichen photonisches Silizium, Silizium-Germanium und fortschrittliche Verpackung in Japan an, wobei diese Erweiterung voraussichtlich etwa 3 Milliarden Dollar an Investitionen erfordern wird.
Dieses Projekt, das von GE Vernova und Hitachi umgesetzt wird, ist Teil eines größeren strategischen Investitionsfonds zwischen den beiden Ländern, der geplant ist, um modulare kleine Kernreaktoren in Tennessee und Alabama zu bauen.
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