Die Supermarktkette Lidl (Lidl) setzt in einer innovativen Maßnahme in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Einride einen fahrerlosen Kabinenlosen Lkw für den täglichen Warentransport ein. Dieser Lkw, der als der erste fahrerlose Kabinenlose Lkw in Deutschland gilt, hat eine einzigartige Genehmigung von der Bundesanstalt für Straßenwesen (KBA) erhalten.
Auswirkungen der neuen Genehmigung auf die Transportindustrie
Dieser fahrerlose Lkw, der speziell von Einride entworfen und gebaut wurde, hat eine Genehmigung von der deutschen Transportaufsichtsbehörde erhalten, die als einer der strengsten Genehmigungsprozesse der Welt bekannt ist. Dieser Erfolg ist für Einride eine Ehre und ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der fahrerlosen Logistik.
Lidl, eine der größten Supermarktketten in Deutschland, nutzt nun diesen fahrerlosen Lkw in ihren täglichen Abläufen. Der Lkw transportiert derzeit Waren zwischen einem Logistikzentrum und einem Geschäft in Edermunde und befördert durchschnittlich etwa 45 Paletten Waren pro Schicht.
Herausforderungen und zukünftige Pläne
Trotz erheblicher Fortschritte hat die Route des fahrerlosen Lkw eine Länge von weniger als einer Meile, und der Laden befindet sich in unmittelbarer Nähe des Lagers. Einride hat angekündigt, dass der nächste Schritt die Erweiterung der Route um mehrere Stationen im "Mikro-Modell" umfassen wird.
Diese Initiative reagiert nicht nur auf die Probleme des Fahrermangels, sondern sichert auch den Warenfluss von den Lagern zu den Geschäften. Mit der Einführung des ersten kabinenlosen Lkw in Deutschland verhandelt Einride mit der Swarz Group, die Eigentümer von Lidl ist, um die Möglichkeit der Einführung weiterer fahrerloser Lkw zu prüfen.
Der fahrerlose Lkw von Einride ist ohne Fahrer und Sicherheitsbeobachter, aber seine Bewegungen werden von einem menschlichen Operator aus der Ferne überwacht. Dieser Operator kann das Fahrzeug nicht fahren, kann jedoch unter bestimmten Bedingungen und mit niedriger Geschwindigkeit (maximal 4 Meilen pro Stunde) eingreifen, um Docking-Operationen und spezielle Manöver zu erleichtern.
Dieser Lkw, der von einem Vertragshersteller in den Niederlanden gebaut wurde, verfügt über ein umfassendes Set an Sensoren, das neun externe Kameras, sechs Radare und vier Lidar umfasst.



