Der Ölpreis fiel am Mittwoch um etwa 4 Prozent auf 104,80 Dollar pro Barrel. Dieser Rückgang erfolgte aufgrund der Bemühungen der US-Regierung, die Sorgen über mögliche Störungen in der Ölversorgung Saudi-Arabiens, die durch Schäden an der Ost-West-Pipeline des Landes verursacht wurden, zu verringern.
Details zu den Ölpreisschwankungen
Der Brent-Ölpreis, der als internationaler Maßstab gilt, erreichte 104,80 Dollar pro Barrel, was einem Rückgang von 3,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Schluss entspricht. Auch der Preis für West Texas Intermediate (WTI) fiel um 4 Prozent auf 101,59 Dollar pro Barrel. Dieser Preisrückgang trat nach einem Anstieg in den beiden vorherigen Sitzungen ein.
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Auswirkungen der Schäden an der Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens
Chris Wright, der Energieminister der Vereinigten Staaten, erklärte, dass die beschädigte Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens voraussichtlich in den kommenden Tagen wieder in Betrieb genommen wird und beschrieb diese Störung als vorübergehend. Einige unabhängige Analysten warnten jedoch, dass die Reparaturen mehrere Wochen in Anspruch nehmen könnten.
Diese Pipeline transportiert Rohöl von den östlichen Ölproduktionsgebieten Saudi-Arabiens zum Hafen Yanbu am Roten Meer und ermöglicht es den Schiffen, die Straße von Hormuz zu umfahren. Während dieser Weg derzeit nicht verfügbar ist, hat Saudi-Arabien, um die Ölexporte zu erhöhen, mit militärischer Unterstützung der USA die Exporte über diese strategische Wasserstraße ausgeweitet.
Druck durch US-Ölbestandsdaten
Die Ölpreise standen auch unter Druck durch die US-Ölbestandsdaten. Laut offiziellen Daten sanken die kommerziellen Rohölbestände in den USA in der Woche bis zum 11. September um 640.000 Barrel auf 423,4 Millionen Barrel. Dieser Rückgang war geringer als die Markterwartungen und schränkte die unterstützende Wirkung dieser Daten auf die Preise ein. Auch die Bestände im Lieferzentrum Cushing, Oklahoma, sind gesunken.
Diese offiziellen Zahlen stehen im Widerspruch zu einer vorherigen Schätzung des American Petroleum Institute, die einen Anstieg der Ölbestände um 7,1 Millionen Barrel zeigte. Diese Diskrepanz könnte sich auf zukünftige Marktprognosen für Öl auswirken.
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