Elizabeth Muslaka-Gomoo, eine 29-jährige Radfahrerin, die während eines täglichen Laufs in Südafrika vermisst wurde, wurde am Samstag in der Nähe von Johannesburg gefunden. Ihre stark verletzte und halbnackte Leiche wurde am Montag von ihrer Familie identifiziert. Dieser Vorfall führte zu einem Anstieg der öffentlichen Aufrufe, sie im ganzen Land zu finden.
Sicherheitsherausforderungen in Südafrika
Die südafrikanische Polizei gab bekannt, dass Muslaka-Gomoo eine von fünf Frauen ist, deren Leichen im Gebiet Kempton Park gefunden wurden. Die Behörden wiesen jedoch nicht auf einen Zusammenhang zwischen diesen Todesfällen und einem Serienmörder hin, warnten jedoch, dass die Ähnlichkeiten in diesen Fällen so besorgniserregend sind, dass eine öffentliche Warnung erforderlich ist.
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Ein Radfahrer, der Muslaka-Gomoo aus ihrem Radsportverein kannte, sagte: "Diese Entdeckung ist sehr beängstigend." Er wies auf das Gefühl der Unsicherheit hin, das Frauen in Südafrika haben, und fügte hinzu: "Es ist schwer, dass keine Frau in Südafrika einfach das Haus verlassen kann. Man kann nicht einfach in den Laden gehen und Blumen kaufen, weil man immer in Gefahr ist."
Steigende Besorgnis und Reaktionen
Die Polizei hat Frauen im Gebiet Kempton Park gebeten, das Gehen oder Laufen allein, insbesondere in abgelegenen Gebieten, zu vermeiden. Berichten zufolge hat Südafrika eine der höchsten Raten geschlechtsspezifischer Gewalt weltweit, und die Mordrate unter Frauen ist fünfmal höher als der weltweite Durchschnitt.
Die Leiche von Muslaka-Gomoo wurde am Samstagabend gefunden, und die Behörden gaben an, dass sie stark verletzt und halbnackt war. Nur wenige Stunden vor dieser Entdeckung war die Leiche einer anderen Frau in 25 Kilometer Entfernung gefunden worden. Diese Entdeckungen haben derzeit eine Welle von Wut und Besorgnis unter der Bevölkerung Südafrikas ausgelöst.
Menschenrechtsorganisationen und Gruppen, die sich für Frauenrechte einsetzen, haben diese Vorfälle scharf verurteilt und fordern von den Behörden weitere Maßnahmen. Ein Mitglied der Gruppe "Frauen für Veränderung", Merlize Jogiat, sagte: "Was nützt es, wenn es Schutzdienste wie die Polizei gibt, wenn wir uns selbst in Sicherheit bringen müssen?"
Die Familie von Muslaka-Gomoo dankte der Öffentlichkeit für ihre Unterstützung bei der Suche nach ihr und würdigte ihre achtjährige Tochter, die als Erste das Verschwinden ihrer Mutter gemeldet hatte. Bislang wurde die Identität der anderen Leichname nicht festgestellt.
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