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Wirtschaft

Anstieg der Erzeugerpreise in Deutschland um 4,6 Prozent im August

Von vor 6 Std. 2 Min.
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Anstieg der Erzeugerpreise in Deutschland um 4,6 Prozent im August
Anstieg der Erzeugerpreise in Deutschland um 4,6 Prozent im August منبع تصویر: aa.com.tr

Die Erzeugerpreise in Deutschland stiegen im August um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und übertrafen damit die Erwartungen. Steigende Energie- und Zwischenkosten sind die Hauptfaktoren für dieses Wachstum.

Die Erzeugerpreise in Deutschland stiegen im August um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was über der Markterwartung von 4,1 Prozent liegt. Laut den Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dieser Anstieg hauptsächlich auf die stark gestiegenen Energiepreise und die Preise für Zwischenprodukte zurückzuführen.

Details zum Preisanstieg

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 1,1 Prozent, was ebenfalls über der Prognose der Ökonomen von 0,6 Prozent liegt. Die Energiepreise allein stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 3,2 Prozent, was als der größte Grund für den jährlichen Preisanstieg angesehen wird.

Während die Spannungen im Iran und im Nahen Osten im Allgemeinen anhalten, sind die Preise für mineralische Ölprodukte im Vergleich zum August 2025 um 40,5 Prozent und im Vergleich zum Vormonat um 4,9 Prozent gestiegen. Insbesondere stieg der Preis für Heizöl im Jahresvergleich um 65,3 Prozent, während die Preise für Naphtha und Motorenbenzin um 44,4 bzw. 37,7 Prozent zulegten.

Preistrends bei Zwischen- und Verbrauchsgütern

Die Preise für Erdgasdistribution stiegen um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Strompreise um 1,7 Prozent zulegten. Die Preise für Fernwärme sanken jedoch um 0,5 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energie stiegen die Erzeugerpreise um 3,1 Prozent im Jahresvergleich und um 0,2 Prozent im Monatsvergleich.

Bei den Zwischenprodukten stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent, wobei der größte Anstieg bei den Metallpreisen mit 14,8 Prozent zu verzeichnen ist. Die Preise für Edelmetalle und Kupferprodukte sind um 34,6 Prozent bzw. um 11,2 Prozent gestiegen.

Die Preise für Investitionsgüter stiegen um 2,4 Prozent im Jahresvergleich, während die Preise für langlebige Konsumgüter um 2,1 Prozent zulegten. Im Gegensatz dazu sanken die Preise für nicht langlebige Konsumgüter um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Lebensmittelpreise um 4,3 Prozent zurückzuführen ist.

Insbesondere fiel der Preis für Butter um 40,5 Prozent, während die Preise für Schweine- und Rindfleisch um 16,3 bzw. 9,3 Prozent sanken. Die Preise für pflanzliche Öle hingegen stiegen um 17,5 Prozent.

Quelle: aa.com.tr

Bericht von رامین توکلی؛ Redaktion: Reutera News

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