Der US-Aktienmarkt schloss am Mittwoch nach der Zinserhöhung durch die Federal Reserve, die zum ersten Mal seit über drei Jahren stattfand, überwiegend im Minus. Diese Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf den Bereich von 3,75%-4% ist die erste seit Juli 2023.
Rückgang der Börsenindizes
Der industrielle Dow Jones fiel um 631,33 Punkte, was 1,21% entspricht, auf 51.461,78 Punkte. Auch der S&P 500 fiel um 33,92 Punkte, was 0,45% entspricht, auf 7.551,81 Punkte. Der Nasdaq Composite blieb hingegen nahezu unverändert und erreichte 25.978,43 Punkte.
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Marktreaktion auf die Zinserhöhung
Die Federal Reserve prognostizierte auch eine weitere Erhöhung um 25 Basispunkte in diesem Jahr. Die anfängliche Marktreaktion auf diese Entscheidung war positiv, aber nach der Rede von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Federal Reserve, der auf anhaltende Preisdruck hinwies, änderte sich der Trend. Er erklärte: "Die Realität ist, dass die Inflation sehr hoch ist und schon lange anhält."
Infolge dieser Entwicklungen stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf über 5% und wurde bei etwa 5,02% gehandelt. Außerdem fielen die Aktien der Banken aufgrund von Bedenken, dass die Zinserhöhung und die hohen Kreditkosten die Kreditvergabe und die wirtschaftlichen Aktivitäten beeinträchtigen könnten. Die Aktien von Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup fielen um etwa 3%, während die Aktien von JPMorgan Chase um etwa 1% sanken.
Auf der anderen Seite stiegen die Aktien von Intel nach Berichten, dass das Unternehmen mit dem südkoreanischen Speicherhersteller SK Hynix über die Produktion von Halbleitern in den USA verhandelt, und halfen, den Rückgang der Aktien im Nasdaq zu begrenzen. Auch der US-Dollar-Index stieg um etwa 0,6% auf 100,21, während der Goldpreis um 0,6% fiel und bei 4.266 Dollar pro Unze gehandelt wurde. Gleichzeitig fiel der Preis für Rohöl der West Texas Intermediate um 3,7% auf 101,87 Dollar pro Barrel.
In Europa waren die Aktienmärkte im Plus, und der STOXX Europe 600 stieg um 0,46% auf 637,09 Punkte. Die Märkte in Großbritannien und Deutschland stiegen um 0,28% bzw. 0,53%.
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