Katar erklärte, dass eine inoffizielle Schließung der Bab al-Mandab-Straße zu einer globalen Katastrophe führen könnte. Diese Straße, die Jemen und Horn von Afrika voneinander trennt, steht derzeit unter der Kontrolle der von Iran unterstützten Houthi und diese Situation hat internationale Besorgnis ausgelöst.
Folgen der Schließung der Straße
Der Sprecher des Außenministeriums von Katar stellte am Dienstag fest: "Die Welt leidet bereits genug unter der Schließung der Straße von Hormus und kann nicht zulassen, dass auch der Seeweg durch Bab al-Mandab unpassierbar wird." Er fügte hinzu: "Diese Situation wird für die gesamte Welt katastrophal sein." Laut diesem katarischen Beamten sollte die Blockade internationaler Seewege nicht zur "neuen Norm" werden.
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Aktuelle Entwicklungen im Jemen
Die Houthi haben in der vergangenen Woche in Richtung der Südküste des Jemen vorrücken und kontrollieren nun die Küstenstädte Mokha, Dhubab und mehrere Inseln im Roten Meer. Von diesen Punkten aus hat diese Terrorgruppe die Möglichkeit, effektiver auf Handelsschiffe zuzugreifen. Die Schließung dieser Straße könnte negative Auswirkungen auf den globalen Handel und die Energiesicherheit in der Region haben.
Die Bab al-Mandab-Straße, die auch als "Tor der Tränen" bekannt ist, verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und liegt auf der kürzesten Transportroute zwischen Europa und Asien. Unter normalen Bedingungen passieren etwa 10 Prozent des globalen Seehandels und 30 Prozent des Containerverkehrs der Welt diese Straße.
Der Schiffsverkehr durch diese Straße hat im Jahr 2023 erheblich abgenommen, da die Houthi weiterhin Schiffe angreifen. Viele Reedereien sind aufgrund dieser Bedrohungen gezwungen, den langen und kostspieligen Weg über das Kap der Guten Hoffnung an der Küste Südafrikas zu wählen.
Saudi-Arabien, der größte Ölproduzent der Welt, versucht, einen Teil seines Öls über das Rote Meer zu versenden, da es aufgrund der Blockade der Straße von Hormus gezwungen ist, seine Route zu ändern. In diesem Zusammenhang hat Mohammed bin Salman, der Kronprinz von Saudi-Arabien, während seines Besuchs in Kairo auch mit Abdel Fattah al-Sisi, dem Präsidenten Ägyptens, über dieses Thema gesprochen.
Ägyptische Quellen berichteten, dass die beiden Führer vereinbarten, dass die Freiheit der Schifffahrt nicht bedroht werden sollte. Ägypten hat, ebenso wie Saudi-Arabien, lange Küsten am Roten Meer, und jede Störung in dieser Region könnte die Sicherheit und Wirtschaft des Landes erheblich beeinträchtigen.
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