Im August verzeichnete die Türkei 127.410 Hausverkäufe, was einen Rückgang von 14,7 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres darstellt. Diese Informationen wurden vom Türkischen Statistikinstitut (Türkstat) veröffentlicht und zeigen deutlich die Schwankungen auf dem Immobilienmarkt.
Details zu den Hausverkäufen
Der Verkauf neuer Häuser belief sich in diesem Zeitraum auf 44.378, was einem Rückgang von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht und 34,8 % der Gesamttransaktionen ausmacht. In diesem Zusammenhang hatte die Provinz Istanbul mit 20.426 Verkäufen die höchste Anzahl an Hausverkäufen unter den Provinzen der Türkei. Die Hauptstadt Ankara belegte mit 10.851 Verkäufen den zweiten Platz, gefolgt von der Provinz Izmir mit 6.532 Verkäufen auf dem dritten Platz.
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Der Verkauf von gebrauchten Häusern fiel ebenfalls um 19,4 % auf 83.032 und macht 65,2 % der gesamten Verkäufe aus. Dennoch stieg der Verkauf von Häusern, die durch Hypotheken finanziert wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 % auf 22.131 und umfasst 17,4 % der Gesamttransaktionen. Im Gegensatz dazu sank der Verkauf anderer Immobilien um 18,3 % auf 105.279.
Saisonale und jährliche Schwankungen
Trotz des jährlichen Rückgangs im Verkauf stiegen die Verkäufe neuer Häuser im Vergleich zum Vormonat (Juli) um 3,5 % und die Verkäufe gebrauchter Häuser um 0,7 %. Insgesamt sank der Gesamtverkauf von Häusern im Zeitraum von Januar bis August um 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 950.529.
Der Verkauf von durch Hypotheken finanzierten Häusern stieg in diesem Zeitraum um 27,6 % auf 188.813, während andere Verkäufe um 12,7 % zurückgingen und 761.716 erreichten.
Verkäufe an ausländische Käufer
Der Verkauf von Häusern an ausländische Käufer stieg im August um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.938 und macht 1,5 % der Gesamtverkäufe aus. Russische Staatsbürger tätigten mit 343 Käufen die meisten Käufe, gefolgt von Ukrainern mit 147 und Iranern mit 140. Im Zeitraum von Januar bis August sank der Verkauf von Häusern an Ausländer im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 % auf 13.141.
Diese Veränderungen werden direkte Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und das Verhalten der Käufer haben und zeigen die Herausforderungen, mit denen dieser Markt konfrontiert ist.
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