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Wirtschaft

Die Welthandelsorganisation warnt: Die Fragmentierung des Welthandels könnte das BIP der Welt um mehr als 5 Prozent senken

Von vor 4 Std. 3 Min.
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Die Welthandelsorganisation warnt: Die Fragmentierung des Welthandels könnte das BIP der Welt um mehr als 5 Prozent senken
Die Welthandelsorganisation warnt: Die Fragmentierung des Welthandels könnte das BIP der Welt um mehr als 5 Prozent senken منبع تصویر: aa.com.tr

Die Welthandelsorganisation warnte in einem Bericht, dass die geografische Fragmentierung des globalen Handelssystems das Bruttoinlandsprodukt der Welt um 5,1 Prozent senken könnte. Die Organisation betonte auch, dass die Stärkung multilateraler Handelskooperationen zu einem Anstieg des globalen Outputs um 2,9 Prozent führen könnte.

Die Welthandelsorganisation (WTO) warnte in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht vor den Risiken der geografischen Fragmentierung des globalen Handelssystems. Die Organisation erklärte, dass im Falle einer Aufteilung des globalen Handels in gleichgerichtete Blöcke das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um bis zu 5,1 Prozent sinken könnte, während die globalen Exporte um bis zu 18,6 Prozent zurückgehen könnten.

Verschiedene Szenarien und deren Auswirkungen

Im schlimmsten Szenario, wenn multilaterale Kooperationen vollständig eingestellt werden und die WTO durch ein unstrukturiertes Netzwerk bilateraler Handelsabkommen ersetzt wird, wird prognostiziert, dass das globale BIP um bis zu 6,9 Prozent sinken und die globalen Exporte um bis zu 26,9 Prozent zurückgehen könnten. Dieses Szenario zeigt die ernsthaften Herausforderungen für die Weltwirtschaft auf.

Wachstumspotenzial in multilateralen Kooperationen

Im Gegensatz dazu könnte die Stärkung multilateraler Handelskooperationen die globale Produktion um bis zu 2,9 Prozent erhöhen und die globalen Exporte um bis zu 17,9 Prozent ausweiten. Der Bericht verweist auf die positiven Auswirkungen der Integration in das multilaterale Handelssystem und betont, dass der Handel zwischen den Mitgliedern dieses Systems seit 1995 um 140 Prozent gestiegen ist. Zudem hat dieser Trend zu einem schnelleren Wirtschaftswachstum in einkommensschwachen und mittleren Ländern beigetragen.

Dennoch sind die Vorteile dieses Wachstums ungleich verteilt. Weniger entwickelte Länder machen nur weniger als 1 Prozent des globalen Handels aus, und die Handelskosten in ihren Produktions- und Dienstleistungssektoren sind 50 Prozent höher als in einkommensstarken Ländern.

Zukunftsausblick und die Rolle der künstlichen Intelligenz

In die Zukunft blickend prognostiziert der Bericht, dass künstliche Intelligenz den globalen Handel bis 2040 um 40 Prozent steigern und in den nächsten 15 Jahren mehr als 13 Prozent zum globalen BIP beitragen könnte. Dieser Anstieg wird insbesondere im Bereich der lieferbaren digitalen Dienstleistungen deutlich sein.

Die Welthandelsorganisation wies auch auf die aktuellen Herausforderungen hin. Die Präsidentin dieser Organisation, Ngozi Okonjo-Iweala, betonte, dass der globale Handel sich in der schwierigsten Phase der letzten 80 Jahre befindet und dass nicht diskriminierende Regeln unter zunehmendem Druck stehen. Sie verwies auf den Rückgang des Anteils des globalen Handels, der unter den Bedingungen des „Most-Favored-Nation“-Tarifs steht. Dieser Anteil ist von etwa 80 Prozent im Jahr 2022 auf derzeit 72 Prozent gesunken.

Abschließend betont der Bericht, dass, obwohl die aktuellen Herausforderungen groß sind, durch geeignete Ansätze und die Stärkung internationaler Kooperationen ein nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum im globalen Handel erreicht werden kann.

Quelle: aa.com.tr

Bericht von رامین توکلی؛ Redaktion: Reutera News

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